Gehörst du zu dieser Fraktion Menschen die morgens aufstehen, allerbester Laune sind und fit in den Tag starten? Ich nicht. Ich gehöre zu der Gattung Mensch, die morgens widerwillig aufsteht, noch mal aufsteht und die nächsten Zehn Minuten wo der Wasserkocher kocht und ich meinen Toilettengang hinter mir habe so gut wie unansprechbar bin. Dann folgt die erste Tasse schwarzer Tee mit Milch und Canderell und die Guten Morgen Zigarette. Die nächsten zwei Minuten wird unbeholfen gestackst und gewankt weil eben jene mich erst mal völlig in den Keller schießt. Und dann kann es passieren (wohl aber selten) dass ich innerhalb der folgenden Zwanzig Minuten zu so einer Art Putzteufel avanciere. Das äußert sich vornehmlich in: „Jetzt machen wir erst mal ordentlich Mukke!“ Das wiederum schiebt mich schnurstracks in die Fraktion Menschen, die nicht nur den Putzlappen schwingen, sondern vermutlich auch den Arsch, was mich zu diesem kleinen Eintrag bewegt: Putzen macht definitiv mehr Freude (oder generell Freude) wenn man dabei Musik hört die man mag. Und ich bin ja so ein kleines Internationales Popsternwackelärschen. Meine Putzmusik ist vor allem eins: Hüftlastig!
Sachen wie Shakira, Noname Bands, Bandarimusik etc. – alles wo man sein Laienhaftes Bauchtanzen während dem Saugen den Katzen vorführen kann. Gott geht’s mir gerade gut! Na ja zumindest es ging – die Nachbarn sind genug mit Tarkan gefoltert worden auf Lautstärken bei denen ich sonst immer als erstes die Polizei benachrichtige. Wundert mich entschieden das die Gema noch nicht vor der Tür stand bei meinem Hottentotten Musikfestival. Haus und Heim sind sauber und ich irgendwie dreimal so k.o. wie mit ohne Musik. Mit ohne. Mhm.Aber doch irgendwie glücklich.
Wie sind deine Putzgewohnheiten?
Liebe Grüße
Aya
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