Es war das prasseln des Regens an der Fensterscheibe das ihn dazu animierte einzuschlafen. Eine Zeit lang hatte er nur am Fenster
gesessen und nach draußen gesehen. Unter seinen verschränkten Armen auf
dem er seinen Kopf gebettet hatte, lagen nochmals auf einem Kissen um
die härte der Fensterbank zu mildern. Sein Atem war ruhig, sein Blick
zuletzt war trüb. Unten, im Erdgeschoss hatten sich die wütenden Stimmen
beruhigt. Mutter und Vater die sich dort gestritten haben. Der
Wortwechsel war hier oben unverständlich, aber das Stimmengewirr lag in
der Luft, bleiern schwer, wie die Kraft die die Regentropfen dazu
brachten auf der weichen Erde der Landschaft dort draußen auf zu
klatschen, zu brechen. Ein Ungestümer Wille gehalten von der Illusion
sich in Sicherheit zu wiegen. So kam es auch, das er die Stimmen
ebenso fürchtete wie liebte. Beständigkeit brachte Geborgenheit. Ein
Streit der Eltern schaffte etwas von Geborgenheit. Weil es immer schon
so gewesen war.
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